Referenten

Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber

Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber
Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber
© Werner Stieber

Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber

geboren 1961 in Salzburg,
studierte Medizin in Graz, wo er 1987 zum Dr. med. univ. promovierte.
Professor Pieber ist Autor von mehr als 200 Veröffentlichungen und hält mehrere Patente.

Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin, zum Facharzt für Internistische Intensivmedizin und zum Facharzt für Endokrinologie und Stoffwechsel in Graz, Düsseldorf und Dallas/USA.

1990 bis 1992 Forschungsaufenthalt mit einem Stipendium der Österreichischen Akademie für Wissenschaften am Southwestern Medical Center in Dallas.

1995 Habilitation auf dem Gebiet der endokrinen Funktion der Bauchspeicheldrüse.

2004 bis 2008 Ärztlicher Direktor des LKH-Univ. Klinikum Graz.

2008 Berufung zum Universitätsprofessor für Innere Medizin an der Medizinischen Universität Graz.

Seit 2001 ist er zusätzlich Direktor des Instituts HEALTH – Institut für Biomedizin und
Gesundheitswissenschaften der Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH in Graz.

Seit 2015 CSO bei CBmed – Kompetenzzentrum für Biomarkerforschung in der Medizin

Seit 2016 Klinikvorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin.

Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit sind Diabetes und Stoffwechsel, insbesondere die Entwicklung einer „künstlichen Bauchspeicheldrüse“ zur Behandlung des insulinpflichtigen Diabetes mellitus. Weitere Inhalte sind pharmakologische Fragestellungen und medizintechnische Entwicklungen sowie Nanomedizin und Nanotoxikologie.

Professor Pieber ist Autor von mehr als 200 Veröffentlichungen und hält mehrere Patente. Er war Associate Editor von Diabetic Medicine und ist Gutachter für zahlreiche renommierte Fachzeitschriften. Er ist Mitglied der Endocrine Group der Cochrane Collaboration und Autor von zwei Cochrane Reviews. Des Weiteren ist er Scientific Director eines Förderprogrammes der EFSD und Mitglied der ETP Nanomedicine.

Professor Pieber erhielt mehrere Ehrungen und Preise, beispielsweise zweimal den Franz-Schuy-Preis der ÖGBMT, zweimal den Universitätspreis Graz, den Preis der Industriellenvereinigung (2008) und den Somogyi-Award (2010) und den Forschungspreis für HTI: Human-Technology-Interface des Landes Steiermark (2014).